Ein soziokulturelles Theaterprojekt
In der dokumentarischen Performance Sein oder Schein treten sieben maskierte «Gäste» in einen surrealen Dialog mit der Stadt. Poetisch, kritisch und mit feinem Humor verhandeln sie Fragen von Migration, Zugehörigkeit, Frauenrechten und Liebe. Durch den Abend führt «die Stadt» selbst – eine Stimme, die das Gespräch sucht, ehrlich, neugierig, fordernd. Doch Nähe ist kompliziert: Kulturen, Wünsche und Erwartungen prallen aufeinander, Missverständnisse öffnen sich, Widersprüche bleiben stehen. Warum will die Stadt ihre Bewohnerinnen treffen? Und warum lassen sich die Bewohnerinnen auf dieses Gespräch ein? Was wollen die beiden voneinander?
Sein oder Schein lädt zu einer Begegnung ein, die ebenso fragil wie notwendig ist.
Eine Dalang & Co. Produktion von und mit:
Expertinnen des Alltags, Performerinnen: Dionise Zingg, Irene Rodriguez, Isabel Gomez Villar, Iryna Repetska, Josefa Vasquez Saez, Jutta Bürgi, Katharina Baldauf.
Künstlerische Leitung: Frida Leon Beraud
Stimme der Stadt: Anna-Katharina Müller
Dramaturgie, Text: Niki Grieser Diez
Video, Fotos, Musik: Mercedes Borguńska
Bühne: Ensemble / Frida Leon Beraud
Objektbau, Requisiten: Workshop-Teilnehmerinnen, Performerinnen
Technik: Bernie Meyer, Matthias Valance.
Assistenz: Celeste Mansú
In Koproduktion mit Helferei Kulturhaus, Zürich und der Unterstützung des Neumarkt Theaters (Kostüm-Fundus)
Premiere: Mittwoch, 8. April 2026 um 20 Uhr. Weitere Vorstellungen am 9., 10., und 11. April jeweils um 20 Uhr.
Sa., 18. April um 16.30 Uhr Festival Algar, Do., 25. Juni 2026 um 21 Uhr, Radio Lora Fest.
Weitere geplante Vorstellungen 2027: Do. 28., Fr. 29., Sa. 30. Januar 2027, Puppentheater Winterthur.